Die Ernährungspyramide
Posted by admin on 17. Mai 2011
Um sich ausgewogen zu ernähren, greifen viele Menschen mittlerweile auf ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse zurück. Wer kennt sie nicht, die berühmte Ernährungspyramide? Doch wissen Sie noch genau, was bei dieser ganz oben und was ganz unten steht? Falls nicht, sollten Sie vielleicht Ihr Gedächtnis etwas auffrischen und vielleicht einige Ernährungsgewohnheiten, die sich mit der Zeit immer wieder einschleichen, neu überdenken.
In der üblichen Ernährung des Durchschnittsbürgers nehmen die Hauptbestandteile Fett, Kohlehydrate und Eiweiss den obersten Rang in der realen Pyramide ein. Aber ist das „richtig“ so?
Die Spitze der Pyramide
Erinnern Sie sich… was ganz oben stand sollte man nicht oder nur eher selten essen. Natürlich, das ist nicht so schwer zu erraten: tierische Fette. Diese sind hauptsächlich in Süßigkeiten enthalten.
Gleich darunter findet sich das Fleisch ein und die Eier. Zwei bis drei mal pro Woche soll Fleisch gegessen werden und das gleiche gilt für Eier in Stückzahlen.
Was wir essen sollen
Laut der Ernährungspyramide sollte der Hauptteil unserer Ernährung aus dem unteren, also dem breiten Teil der Pyramide bestehen. Das heißt ein- bis zweimal die Woche Fisch, was wahrscheinlich die wenigsten von uns wirklich jede Woche schaffen. Den berühmten freitäglichen Fischtag sollte man also wieder mehr Beachtung schenken. Schon eher der Realität entspricht wahrscheinlich die angegebene Ration an Milch und Milchprodukten. Diese sollten wir mindestens zwei Mal täglich zu uns nehmen. Was hier nicht erwähnt wird, ist aber, dass auch Milchprodukte bei übermäßigem Verzehr sehr ungesund sein können.
Nun kommt die nächste, sehr wichtige Schicht. Sie gliedert sich in Obst und Gemüse. Obst sollten wir mindestens zwei Mal täglich zu uns nehmen, Gemüse sogar zwei bis drei mal. Auch das entspricht wahrscheinlich nicht der Realität und ist ja eigentlich auch ein recht dehnbarer Begriff. Denn wie beim Rest der Ernährungspyramide sind keine genauen Mengenangaben angegeben, was ja der Richtwert-Charakter der Pyramide so will. Doch sein Gewissen kann man so relativ leicht beruhigen, wenn man sich nur danach richtet: einfach einen Apfel auseinander schneiden und über den Tag verteilt essen!
Den breitesten Teil der Pyramide bilden natürlich die Getreideprodukte. Auch hier ist das selbstverständlich ein sehr weites Feld, denn sie umfassen laut der Pyramide: Brot, Teigwaren, Kartoffeln, Nudeln und Hülsenfrüchte. Dass Brot nicht gleich Brot ist, sollte ja bereits jeder begriffen haben.
Die letzte Schicht der Pyramide ist die Getränke- Schicht. Mindestens eineinhalb Liter Flüssigkeit täglich heißt es da, und natürlich vorwiegend Wasser. Außerdem ist auch noch der Hinweis auf den mäßigen Konsum von Alkohol angebracht und der Verweis auf regelmäßige körperliche Aktivität, zwei- bis dreimal die Woche 20 bis 30 Minuten sollte man laut Pyramide sportlich aktiv sein.
… na? Haben Sie sie nun wieder in Erinnerung, die gute alte Pyramide? Dann bleibt zu wünschen: Guten Appetit!
Tags: Eiweiss, Ernährungspyramide, Nahrung